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Maschgra Gau

Neben dem Brunnensprung mit seiner einzigartigen Tradition, der in jedem Jahr Tausende Zuschauer, nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch von weit her anzieht, ist das "Maschgra Gau" und das "Maschgra" mit dem liebevoll und aufwändig gestalteten und mit viel Mühe und Zeitaufwand gebastelten Gromet die zweite Besonderheit der Munderkinger Fasnet.

Ursprünglich waren es reine Frauengruppen, die als alte Weiber oder Männer verkleidet durch die Wirtshäuser zogen und stets ihre Stimmen so verstellten, dass sie von niemandem erkannt werden. Dies hat sich im Laufe der Zeit etwas verändert. Auch heute noch sind zwar meist noch Frauengruppen unterwegs, doch auch Männer haben mittlerweile die Freude am Maschgra entdeckt. Verkleidet sind die Maschger nicht mehr nur als alte Männer und Weiber, sondern vielmehr passend zum Thema, mit dem sie sich und die Gäste in den Wirtshäusern beschäftigen. Ob dies nun aktuelle Themen der Stadt (Bau einer Halle, fehlende Parkplätze, Schilderwald, neues Müllwiegeverfahren, Munderkinger Donauschleife, unbändiges Warten an den Bahnschranken.....) oder im Land (Olympiade, Fußball-WM...) oder Kinderspiele, Fitness... ist, eines bleibt immer gleich: am Ende des Maschgers bekommt man zur Erinnerung einen "Gromet". (von Krämle, kleines Geschenk vom Krämermarkt). Diese Gromet stellen die Maschger in mühevoller Arbeit selbst her, heutzutage oftmals unterstützt von ihren Männern oder anderen begabten Helfern. Diese kleinen Kunstwerke sind Schätze, die jedes Jahr in vielen Häusern in Munderkingen am Grometast aufgehängt werden und bereits beim Aufhängen die Vorfreude auf die Maschger und ihre Ideen im laufenden Fasnetsjahr weckt. Auch einige Freunde der Munderkinger Fasnet von außerhalb "pflegen" mittlerweile die Tradition eines Grometastes in ihrer Heimat.

Die Haupt-Maschger-Tage sind der Glompige und der Fasnetssonntag, aber auch am Fasnetsmontag sind noch verschiedene Gruppen unteregs, vereinzelt auch noch zum Ausklang am Fasnetsdienstag.

Hoch