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Schäfer

Der Schäfer hat in Munderkinger eine alte Tradition. Er ist für den Narrensamen da und begleitet ihn am Umzug. Ihn gibt es nur in Munderkingen zu sehen.

Früher war der Schäfer an jedem Umzug in Munderkingen dabei, am Glompigen, Fasnetssonntag, -montag und – dienstag und hatte immer eine große Schar an Kindern dabei. Heute ist der Schäfer am Glompigen und am Fasnetsmontag, dem traditionellen Kindertag dabei.

Wichtig ist, dass jedes Kind mitmachen kann und eingeladen ist. Man braucht dazu kein Zunfthäs oder Mitglied in der Narrenzunft sein. Der Schäfer passt auf seine Schäflein – an der Fasnet – auf seine Narrenschäflein, den Narrensamen auf.

Der Schäfer hat auch immer Süßigkeiten für die Kinder dabei und im Anschluss an den Umzug bekommt jedes Kind am Zunfthaus Wurst und Wecken. Schon immer wird dies von den Munderkinger Bäckern und Metzgern gestiftet.

Erinnerungen an den Schäfer:

Unser Vater war lange Jahre der Schäfer in Munderkingen, so von ca. 1953-1978. Am Fasnetssonntag und am Fasnetsmontag sind die meisten Kinder mitgelaufen, darum musste der Schäfer auch jede Menge „Zickerle“ (Bonbons) schleppen. Diese standen in Kartons dann im Hausgang. Der Schäfer ging auch immer zum Schminken und Bart ankleben. Der Schäfer ist immer voraus gelaufen und hat mit seiner Schippe die Kinder zurückgehalten. Keines der Kinder durfte vor dem Schäfer laufen.

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