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Rathaushexen

Zur Geschichte der Munderkinger Rathaushexen

Die Rathaushexen in Munderkingen waren gedacht als ergänzende Narrenfiguren im Rahmen des Zeremoniells der Fasnetsausgrabung am “Glompigen Donnstig“, bei dem der Trommmeister auf einer Bühne einem bengalischen Feuer entsteigt. Sie hatten die Aufgabe, den Bürgermeister vom Rathaus zu holen und ihn anschließend zu Feuer zu begleiten, an dem er die Rathausschlüssel dem Trommeister zu übergeben hat. Deshalb auch der Name Rathaushexen.

Da dazu auch nicht viele Hexen notwendig waren, waren ursprünglich auch nur 4 Rathaushexen dafür vorgesehen. Die ersten vier Masken wurden 1963 in Bayern geschnitzt. Da diese Gruppe dann andererseits beim Umzug doch sehr klein war, wurde sie bald danach auf 8 Hexen ausgeweitet, später sogar auf 12. Diese Begrenzung wurde dann beibehalten, da Munderkingen keine Hexenzunft werden wollte.

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