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Narrentreffen am 18. und 19.Februar 2017

 

Liebe Narrenfreunde, liebe Gäste, liebe Besucher,

„….oh, dass sie es doch einsähen und sich um die letzten Dinge kümmerten.“

Mit diesen Worten empörte sich der Munderkinger Pfarrer im Jahre 1742 über den törichten, alten Brauch des Brunnenspringens an der Munderkinger Fasnet. Heute haben wir dank diesem Eintrag den aktuell ältesten Nachweis auf unseren einzigartigen Wasserbrauch.

Im Jahre 2017 sind es 275 Jahre, dass dieser Eintrag geschrieben wurde. Damals hätte sich sicher niemand vorstellen können, dass wir auch heute diesen Baruch noch in nahezu unveränderter Form pflegen und dies auch zukünftig tun wollen.

Das Jubiläum wird durch Vorträge, Ausstellungen und tollen Aktionen in unserer Stadt begleitet. Der Höhepunkt ist aber sicher das Landschaftstreffen „Donau“ der VSAN am 18. Und 19. Februar 2017 zu dem ich Sie bereits heute begrüßen darf. Wir werden Ihnen die Fasnet in Munderkingen mit „maschgra gau“ und „Originellen Gruppen“ vorstellen. Auch der Munderkinger Brunnensprung wird am Sonntag 19.02.17 um 11Uhr speziell zum Jubiläum aufgeführt.

Die Trommgesellenzunft Munderkingen e.V. und die Bevölkerung von Munderkingen mit den örtlichen Vereinen freuen sich auf ein unvergessliches Jubiläum und tolles Narrenfest bei uns in Munderkingen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß an unsere Munderkinger Fasnet und heißen Sie herzlich willkommen.

Mit närrischen Grüßen und Narro Hee


Ralf Lindner                  Dr. Michael Lohner
Zunftmeister                 Bürgermeister

Grußwort des Landschaftsvertreters der Fasnachtslandschaft Donau zum Narrentreffen in Munderkingen am 19. Februar 2017

Die Narrenfreunde aus Munderkingen, bekannt für die Pflege heimischen fastnächtlichen Brauchtums richten in diesem Jahr das Narrentreffen der Fastnachtlandschaft Donau aus. Ein Wagnis und eine große Herausforderung zugleich, aber auch ein Hochgefühl für die Narrenzunft und die ganze Munderkinger Bevölkerung.

Die Trommgesellenzunft feiert 2017 das Jubiläum „275 Jahre Brunnensprung“, auch wenn das Brauchtum schon viel älter ist. Das bestätigte schon im Jahr 1742 der Eintrag des damaligen Pfarrers in der Chronik, der sich über den „schlechten, törichten und geschmacklosen Brauch“ der „Wasserschauspieler“ empörte, die in den Brunnen springen, und hinzugefügt hatte: „oh, dass sie es doch einsähen und sich um die letzten Dinge kümmerten!“

Während der Brunnensprung ein Spektakel ist, das Tausende von Außerhalb anzieht, ist das "Maschgera gau" am "Glompigen Donnschtig" eine lang ersehnte Handlung, hauptsächlich für die Munderkinger. Ursprünglich waren es reine Frauengruppen, die an den Abenden des "Glompigen", des Fasnetssonntags und des Fasnetsmontags als alte Weiber oder alte Männer verkleidet durch die Wirtschaften zogen. Diese bunt maskierten Gruppen beschäftigen sich lange vorher schon mit dem Motto ihrer Darstellung und der Herstellung von kleinen Geschenken, sog. "Kromet"(urspr. Marktmitbringsel). Sehnsüchtig wird das "Maschgera" von der Bürgerschaft erwartet. Und man muss sich sputen um rechtzeitig einen Platz in einem der übervoll besetzten Gasthäuser zu ergattern. Die "Mäschgerle" zeigen den betroffenen Personen die Missgeschicke und Fehltritte des vergangenen Jahres auf. Wichtige Bestandteile in der Munderkinger Fastnacht sind auch der Grempelesmarkt und die originellen Gruppen.

 

Wir, die Narren aus der Fasnachtslandschaft Donau, aus Fridingen, Mühlheim, Stetten a.k.M., Sigmaringen, Riedlingen und Ehingen freuen uns auf die Begegnung unter Narrenfreunden. Die Narren aller Donau-Zünfte werden beim Narrensprung den Besuchern ein buntes abwechslungsreiches Bild unserer vielfältigen Fasnacht vermitteln. Dieses närrische Treffen ist wieder einmal eine gute Gelegenheit sich im närrischen Miteinander zu bewähren und unsere gemeinsame närrische Idee machtvoll zu demonstrieren.

Ich gratuliere den Munderkinger Narrenfreunden zu der gelungenen Vorbereitung ihres Narrentreffens - auch im Namen aller Vereine der Landschaft - aufs Herzlichste. Allen Teilnehmern wünsche ich viel Freunde, den Besuchern und Zuschauern ein nachhaltig närrisches Erlebnis und der Munderkinger Narrenzunft den gewünschten Erfolg. Den Verantwortlichen der Zunft, an Ihrer Spitze der bewährte Zunftmeister Ralf Linder, allen Helfern und der ganzen närrischen Festgemeinde gilt mein persönlicher Dank, höchste Anerkennung und Wertschätzung,

Euer Landschaftsvertreter

Max Stöhr

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