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Grempelesmarkt

Im Jahr 1892 hatten sich verschiedene Handwerker am "Blauen Montag" in der "Laute" zu einem Frühschoppen getroffen. Dabei klemmte einer seinen Lederschurz in der Türe ein. Ein anderer schnitt das eingeklemmte Stück ab und versteigerte es. Der Geschädigte, Gerbermeister Gerhard Schmid, nahm den angeschnittenen Schurz, zerschnitt ihn weiter und versteigerte die Stücke. Das erlöste Geld wurde dem Stadtpfarrer zur Verwendung für bedürftige Erstkommunikanten übergeben.

Ein "Zigarrenspitzchen-Sammelverein" lud später vor das Gasthaus "Lamm" zum "Gerümpelmarkt" und institutionalisierte damit diese kuriose Einrichtung. Aus diesen Anfängen hat sich im Laufe von über 100 Jahren eine von der Munderkinger Fasnet nicht wegzudenkende wohltätige Veranstaltung entwickelt.

Historisches zum Grempelesmarkt unter : Zunft - Geschichte - Grempelesmarkt
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