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Landschaft Donau

Der damalige Kulturreferent Wilhelm Kutter führte in einer Festschrift zum Narrentreffen in Offenburg 1964 erstmals die bis heute gebräuchliche Unterteilung des schwäbisch-alemannischen Fasnachtsgebiets in die Fasnetslandschaften Hochrhein, Hegau, Bodensee-Linzgau, Oberschwaben-Allgäu, Baar, Neckar-Alb, Schwarzwald und eben die Donau ein. Hauptkriterien dieser Unterteilung waren historisches Wachstum, landschaftliche Gegebenheiten, sprachliche Verwandtschaften und freundschaftliche Bindungen. 
Geografisch bildet die Donau den Übergang von der Schwäbischen Alb zu Oberschwaben. Die Fasnachtslandschaft Donau erstreckt sich, von der Baar kommend, von Mühlheim bis Ehingen und umfasst in ihrem romantischen Teil die Strecke des Donaudurchbruchs durch den Schwäbischen Jura.

Die Strukturierung der Mitgliedszünfte in Fasnetslandschaften ermöglichte unter anderem ein demokratisches Mitspracherecht und eine effizientere Arbeit innerhalb der VSAN, da jede Landschaft nun durch einen Landschaftsvertreter im Präsidium der Vereinigung vertreten wird.

Als ungeschriebenes Gesetz gilt bis heute die Teilnahmepflicht an Landschafts- und Narrentreffen innerhalb der Landschaften, um so jeder Mitgliedszunft im freundschaftlichen Miteinander ein erfolgreiches Gelingen zu ermöglichen.

Zur Landschaft Donau gehören die Narrenzünfte aus Mühlheim, Fridingen, Stetten a.k.M., Sigmaringen, Riedlingen, Ehingen und Munderkingen.

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